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Bernadette Wagner, Luzern

Praxis für gesunde Gelassenheit

Im Fluss



Aus der Form geraten?

Fasnachtstage, Ferien und was vorher war, all das bringt nebst Fröhlichkeit, wohlverdienter Pause vom Alltag, verbunden mit gutem Essen vielleicht da und dort ein paar unliebsame Wölbungen am Körper. Wölbungen, die weder Hose noch Rock zu verbergen mögen. Der Körper ist etwas aus der Form geraten. Der Frühling kommt bestimmt und die leichten Stoffe bringen es an den Tag. Wer möchte da nicht etwas verändern?

Das persönliche Wohlfühlgewicht hat mit dem "sich wohl fühlen in der eigenen Haut" zu tun. Ist diese ständig durch zuviel Fülle überdehnt, ist das für die Haut strapaziös. Auch die darunter liegenden Teile, sprich die Organe und das Knochengerüst, werden dadurch dauernd überbeansprucht. Der Mensch empfindet dies meist als Last. Was ist aber zu tun? Essen schmeckt doch so gut und schliesslich sind rundliche Menschen auch gemütlich. Bei den einen hört die Gemütlichkeit bereits dann auf, wenn der Anzug oder das Kostüm nicht mehr passen. Andere jedoch warten, bis der Körper mit Bluthochdruck, Gelenkschmerzen oder anderen Symptomen nach Erleichterung ruft. Soweit muss es nicht kommen.

Essen mit Genuss ...

Zuerst sollte uns die Tragweite von Übergewicht durch übermässiges Essen und allenfalls zuwenig Bewegung bewusst werden. Dann ist meist auch die Selbstmotivation für eine Kursänderung im Essverhalten und der dazugehörenden Bewegung vorhanden. Essen soll freudvoll und stressfrei sein. Wollen Sie das natürliche Verhältnis zum Essen zurück gewinnen und dabei Ihr Gewicht reduzieren und erfolgreich stabilisieren? Als erstes, trinken Sie mindestens 1,5 Liter Tee oder Wasser pro Tag. Warme Getränke beruhigen die Magennerven und sind besonders in der kühlen Jahreszeit sehr bekömmlich. Dann schreiben Sie einmal zwei Wochen lang alles auf, was und wie viel Sie gegessen haben. Konzentrieren Sie sich während den Mahlzeiten nur auf das Essen. Notieren Sie dazu, was Sie dabei empfunden haben. So lernen Sie Ihre Stärken und Schwächen in Bezug auf Ihr Essverhalten kennen. Achten Sie darauf, langsam zu essen. Lernen Sie wieder die Speisen gut zu kauen und legen Sie dabei nach jedem Bissen das Besteck auf den Teller. Das verhilft dazu, dass Sie mit einer kleineren Nahrungsmenge satt sind. Wertvolle Schlankmacher sind übrigens Früchte und Gemüse. Die Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe machen fit und unterstützen die Verdauung.

... macht gute Figur

Beobachten Sie sich dann ab der dritten Woche, wie oft Sie sich bewegen. Überlegen Sie sich, wo es Ihnen leicht fallen würde, etwas mehr Bewegung in den Alltag hinein zu bringen. Beobachten Sie, ob und was sich damit verändert. Stellen Sie Veränderungen fest und machen sie Spass? Ist sogar Ihr Wille für eine vertiefte Auseinandersetzung mit Ihren Ess- und Bewegungsgewohnheiten geweckt? Dann klären Sie für das weitere Vorgehen folgendes ab

  • Wie gross ist die Motivation, Gewicht zu verlieren?
  • Stimmt der Zeitpunkt für die Einleitung einer Veränderung?
  • Entstehen durch die Verhaltensänderungen Vor- oder Nachteile, welche?
  • Welches sind Ihre Stressauslöser?
  • Gönnen Sie sich bewusst täglich eine Zeit der Entspannung.
  • Welches sind die persönlichen Stärken, gibt es Ressourcen, eigene oder fremde, die während dieser Zeit unterstützend sind?
  • Was sind die konkreten Ziele?
  • Stellen Sie sich dann Ihr Ziel, so wie Sie aussehen möchten, bildlich vor und nehmen Sie das Körpergefühl wahr.

Bei all dem setzen Sie sich realistische, den eigenen Bedürfnissen entsprechende Ziele. So vermeiden Sie den bekannten Jojo-Effekt. Geniessen Sie jeden kleinen Erfolg. Verwöhnen Sie sich mit einem Kinobesuch oder mit einem bunten Blumenstrauss. Vor allem nehmen Sie sich die Zeit, die Sie und Ihr Körper für den Veränderungsprozess brauchen. Wenn Sie dabei Unterstützung möchten, holen Sie sich diese bei Fachleuten. Bringen Sie sich in Form, Ihnen zuliebe.

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